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KommA 2026: Künstliche Intelligenz und neue Mobilfunkstandards im Fokus der industriellen Kommunikation
Wie verändern Künstliche Intelligenz, 5G/6G und die stetig zunehmende Vernetzung von Maschinen die zukunftsfähige industrielle Kommunikation? Das Jahreskolloquium „Kommunikation in der Automation“ (KommA) widmet sich am 10. November 2026 auf dem Innovation Campus Lemgo diesen Fragen. Die etablierte Fachtagung dient als führendes Forum im deutschsprachigen Raum für den Austausch über aktuellste Trends und bietet eine Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Die industrielle Kommunikation bildet das Rückgrat moderner, dezentraler Automatisierungssysteme. Wo früher isolierte Maschinen arbeiteten, stehen heute hochgradig vernetzte Produktionslandschaften. Mit diesem Wandel steigen die Anforderungen an die zugrundeliegende Netzwerkinfrastruktur: Zuverlässigkeit, Einhaltung strenger Echtzeitanforderungen, nahtlose Interoperabilität zwischen Systemen verschiedener Hersteller und robuste IT-Sicherheit sind in automatisierten technischen Prozessen unverzichtbar geworden.
Künstliche Intelligenz entlang des gesamten Lebenszyklus
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz. KI-basierte Ansätze beschränken sich längst nicht mehr auf die reine Datenanalyse in der Cloud, sondern halten Einzug in den gesamten Lebenszyklus industrieller Kommunikationssysteme – vom Entwurf und Engineering über den laufenden Betrieb bis hin zu automatisierter Diagnose, präventiver Wartung und kontinuierlicher Systemoptimierung.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet auf der KommA 2026 deshalb der praxisnahe Einsatz von KI-Verfahren im Engineering. Im Fokus stehen unter anderem die Nutzung von Large Language Models (LLMs) und Machine Learning im Network- und Automation-Engineering. Den Auftakt des Fachprogramms gestaltet Prof. Dr. Alexander Fay von der Ruhr-Universität Bochum mit seiner Keynote zum Thema „KI im Engineering automatisierter Systeme“.
Breites Themenspektrum für Forschung und Industrie
Neben der Schwerpunktthematik KI deckt die KommA 2026 ein breites Spektrum aktueller Kommunikations- und Automatisierungstechnologien ab. Dazu zählen:
- Kommunikationstechnologien: Etablierte Feldbusse, Echtzeit-Ethernet, drahtlose Kommunikationslösungen, 5G- und 6G-Mobilfunkstandards, heterogene Netzwerke sowie M2M- und IoT-Technologien.
- Systemeigenschaften und Qualitätskriterien: Quality of Service (QoS), herstellerübergreifende Interoperabilität, Safety & Security, Fehlertoleranz, Verfügbarkeit und Systemintegration.
- Anwendungsfelder: Die behandelten Lösungen erstrecken sich von der klassischen Fertigungs- und Prozessautomatisierung über Gebäudeautomation und Logistik bis hin zu maritimen Systemen, Infrastrukturnetzwerken und der Fernwirktechnik.
Durch Vorträge und Diskussionen durch ausgewiesene Domänenexperten ermöglicht die Tagung einen direkten Wissenstransfer zwischen akademischer Forschung und industrieller Anwendung.
Starke Partnerschaft für die Automation
Gemeinsam veranstaltet wird die KommA vom Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH-OWL) in Lemgo und dem ifak – Institut für Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg. Die wissenschaftliche Leitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Jürgen Jasperneite und Prof. Dr. Lisa Underberg. Die Konferenz wird vom Fachausschuss Echtzeitsysteme der Gesellschaft für Informatik (GI) sowie der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG) unterstützt.
Sämtliche Konferenzbeiträge werden am Veranstaltungstag als zitierfähige Open-Access-Publikation bereitgestellt. Ein Online-Archiv macht zudem die Beiträge vergangener Veranstaltungen zugänglich und dokumentiert den Wandel der industriellen Kommunikation rund um Kerntechnologien wie TSN, OPC UA, Industrial Ethernet und Verwaltungsschalen.
Veranstaltungsdaten im Überblick:
- Event: KommA 2026 – 17. Jahreskolloquium „Kommunikation in der Automation“
- Datum: 10. November 2026
- Ort: Innovation Campus Lemgo
- Weitere Informationen & Tagungsprogramm: www.jk-komma.de
Institut für industrielle Informationstechnik - inIT, TH OWL

Benedikt Lücke
Vorstand
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Informations- & Kommunikationstechnologie
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